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| Präsidentenbrief – II. Quartal 2010
Brief »» PDF-datei |
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| Neue Nordrouten auf dem Gartenkulturpfad Potsdam Wandern und radeln nach Herzenslust und immer wieder Schätze am Wegesrand entdecken: Dafür bietet der Gartenkulturpfad der Stadt Potsdam herrliche Aussichten und Ansichten im wahrsten Sinne des Wortes. Seit Juni sind im Norden der Landeshauptstadt drei neue Routen ausgewiesen, die sich aufgrund der Länge von 27 bis 41 Kilometer insbesondere für Radtouren eignen. Aber auch zu Fuß kann man sich gut an Teiletappen wagen und die Kulturschätze von Potsdam und Umgebung erkunden. Karl Zwermann, Präsident der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) und damit Schirmherr der Gartenkulturpfade in Deutschland, und Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs ließen sich bei der kleinen Rundtour zur Eröffnung der drei neuen Etappen einfangen von der Schönheit der Landschaft und den Kleinoden am Wegesrand. Die DGG hat das Konzept der Gartenkulturpfade entwickelt und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) umgesetzt. Der erste Gartenkulturpfad wurde im Jahr 2000 in Fulda von der DGG modellhaft und als Grundstein für ein langfristiges Garten-Agenda-Programm ins Leben gerufen. Neben Potsdam können Freunde grüner Oasen auch auf weiteren Gartenkulturpfaden wandeln: in Bad Nauheim, Berlin-Mitte, Berlin-Neukölln, Großenhain, Bad Nauheim, Luckau, Neuruppin, Überlingen und nicht zuletzt auf dem allergrößten Gartenkulturpfad „Beiderseits der Neisse“ mit über 600 historische Parks und Gärten in der Lausitz und in Schlesien. Geführt werden die Gartenkulturpfade zum Teil auch beim Gartennetz Deutschland e.V. In die Gartenkulturpfad eingebunden sind öffentliche Grünanlagen ebenso wie Schulgärten, natürlich gestaltete Spielräume für Kinder, Freiflächen von Gärtnereien und Baumschulen, Erlebnisgärten von Natur- und Umweltschutz-Institutionen und auch private Parks und Gärten. Welche und wie viele Einzelstationen sich durch den lokalen Gartenkulturpfad zweckmäßig miteinander verknüpfen lassen, hängt letztendlich von den jeweiligen örtlichen Vorstellungen und Gegebenheiten ab. Jede Stadt oder Gemeinde kann und soll hier ihre ganz eigenen, der jeweiligen Situation angepassten Schwerpunkte und Akzente setzen. So bezeichnete denn auch DGG-Präsident Zwermann die Gartenkulturpfade als „eine Perlenkette grüner Kleinode und Kulturgüter“. Garten, Mensch, Natur und Umwelt miteinander in Einklang zu bringen und deutlich zu machen, wie wichtig Gärten und Parks für die Lebensqualität der Menschen sind, das sei seit jeher ein Hauptanliegen der DGG. Der Gartenkulturpfad Potsdam wurde mit zunächst fünf Routen zentrumsnah auf der „Insel Potsdam“ im Mai 2007 von Gräfin Sonja Bernadotte, seinerzeit Präsidentin der DGG, und OB Jakobs begonnen. Die drei neuen Routen „Potsdamer Landpartie“ (41 km), „Stilles Havelland“ (27 km) und „See-Idylle“ (28 km) entführen in den idyllischen Norden der Stadt und rücken gartenkünstlerische und landschaftskulturelle Aspekte in den Vordergrund. Hier bietet sich Wanderern und Radfahrern gleichsam die Chance, die Vielgestaltigkeit und Besonderheit der weitläufigen, idyllischen Landschaften mit Pferdeweiden, Obstplantagen, Kirchhöfen, Bauern-, Privat- und Schlossgärten kennenzulernen. Die Rundwege sind entsprechend den Farben im Faltblatt ausgeschildert. Dieses ist für 1,50 Euro beim Potsdam Tourismus Service, dem Bürgerservice und in der Buchhandlung „Das internationale Buch“ erhältlich. Der Gartenkulturpfade Potsdam ist ein Projekt der Landeshauptstadt, der URANIA Potsdam und der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. Es wurde gefördert von der Potsdamer Arbeitsgemeinschaft zur Grundsicherung für Arbeitssuchende (Paga) und mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (Eler). Die Stadt selbst hat 9.000 Euro investiert. (dgg) ![]() So sieht er aus, der Prospekt für den „Gartenkulturpfad Potsdam – Touren im Norden“ und ist erhältlich u.a. beim Potsdam Tourismus Service. ![]() Auf neue Pfade begaben sich Potsdams OB Jann Jakobs (vorn) und DGG-Präsident Karl Zwermann (rechts). Bei der Eröffnung der drei Nordrouten auf dem Gartenkulturpfad Potsdam starteten sie beim Obsthof Marquardt und radelten über Satzkorn nach Kartzow. Foto: DGG Ehrenobstbauer der Obstscheune Marquardt bei Potsdam in Brandenburg ist jetzt DGG-Präsident Karl Zwermann. Die Auszeichnung „Vom Erzeuger zum Verbraucher“ und einen Präsentkorb überreichte der Initiator der Auszeichnung und Chef der Obstscheune, Manfred Kleinert (Mitte), dem Präsidenten der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft anlässlich der Eröffnung von drei Nordrouten auf dem Gartenkulturpfad Potsdam. Da applaudierte auch der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs (links), ein guter Bekannter von Karl Zwermann aus der Zeit der Bundesgartenschau in Potsdam im Jahr 2001. Foto: tia Weitere Auskünfte: Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. Andrea Tiedtke-Klugow Tel. 030–28093425 Fax 030–28093426 E-Mail: info@dgg1822.de web: www.dgg1822.de Stadtverwaltung Potsdam Gabriele Schneider Tel. 0331-/2894610 E-Mail: Gabriele.Schneider@rathaus.potsdam.de web: www.potsdam.de (Tourismus/Aktuelle Angebote) Gartennetz Deutschland e.V.: www.gartennetz-deutschland.de |
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| Vielfalt können auch die Kids schon spüren DGG-Präsident Zwermann beim Auftakt zur BMELV-Kampagne im Jahr der Biodiversität – Weitere Initiative für Pflanzensammlungen Riechen, schmecken, fühlen: Unter dem Motto "Vielfalt on Tour" besucht ein Rollendes Klassenzimmer in den nächsten Monaten Schulen in ganz Deutschland. Die Auftaktveranstaltung zu der Kampagne "Biologische Vielfalt schützen und nutzen" des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) im Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt konnte die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) an das „Schul-Umwelt-Zentrum (SUZ) Mitte“ in Berlin und die benachbarte Dauergartenkolonie „Rehberge“ vermitteln. DGG-Präsident Karl Zwermann zeigte sich in seiner Ansprache glücklich, dass Staatssekretärin Julia Klöckner auf dieser „grünen Insel der Vielfalt mitten in Berlin“ ein funktionierendes Miteinander von Schulgartenarbeit und Naturerziehung im Kleingarten erleben könne. Dass hier auch auf biologische Vielfalt geachtet und diese erlebbar gemacht wird, war deutlich sichtbar an den Pflanzungen selten gewordener Gemüsearten im Schulgarten und entsprechenden Obstsorten in den Kleingärten. In dieser engen Nachbarschaft werden die „Wege zur Naturerziehung“ im besten Sinne praktiziert: Kinder und Jugendliche lernen hautnah den Umgang mit der Natur und die Wertigkeit einer intakten natürlichen Umwelt für das gesamte Leben und nahezu alle Lebensbereiche. Eine Einrichtung wie das SUZ Mitte, angeschlossen der Interessengemeinschaft der Berliner Gartenarbeitsschulen, hat Vorbildfunktion über die Hauptstadt hinaus und gilt für die BundesArbeitsGemeinschaft Schulgarten(BAGS) als hervorragendes Beispiel. Die „Wege zur Naturerziehung“ sind einer der Schwerpunkte der Arbeit der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft, die diese über die BAGS umsetzt. Applaus erntete Karl Zwermann für seine Aufmunterung zur Gründung neuer Schulgärten: „Die DGG und die ihr angeschlossenen Vereine bieten den Schulen Hilfe und Unterstützung an – vor allem auch bei der Pflege übers ganze Jahr hinweg.“ Auch der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) ist Mitglied der BAGS. BDG-Präsident Dr. Joachim Friedrich machte in seiner Ansprache wie schon so häufig im Namen der Kleingärtner bundesweit das Angebot: „Wir sind offen für alle Aktivitäten im Zusammenhang mit Schulung – an Schulen und darüber hinaus.“ Lehr- und Schaugärten mit seltenen Obstsorten gebe es in vielen Landesbänden. Und eine Studie des BDG belege die Vielfalt in deutschen Kleingärten mit verschiedenen 2094 Pflanzenarten. Die Aufmerksamkeit der Staatssekretärin lenkte DGG-Präsident Zwermann im Besonderen auch auf eine weitere wichtige Initiative der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft im UN-Jahr der Biodiversität: die BundesArbeitsGemeinschaft Pflanzensammlungen (BAPS). Sie soll ein Netzwerk aufbauen, um die Vielfalt der genetischen Ressourcen, die bei Pflanzensammlern kultiviert und bewahrt werden, für zukünftige Generationen zu erhalten und dauerhaft zu sichern. Ob die einzelne Sammlung privat, über eine Gesellschaft oder von professionellen Züchtern geführt wird, spielt hierbei keine Rolle. Zu den Aufgaben der BAPS zählt u. a. das Auffinden und Erfassen von Sammlungen, das Evaluieren von Erhaltungsstrategien, der Aufbau einer Pflanzentauschbörse und die Erarbeitung von Kriterien für die Erhaltung einer Sammlung. Damit handelt die DGG im Schulterschluss mit den Pflanzenliebhabergesellschaften und weiteren Organisationen im Freizeitgartenbau und der Gartenkultur ganz im Sinne der BMELV-Kampagne "Biologische Vielfalt schützen und nutzen". ![]() Staatssekretärin Julia Klöckner und Dr. Axel Heider vom BMELV sowie DGG-Präsident Karl Zwermann (v.l.) beim Auftakt der Kampagne "Biologische Vielfalt schützen und nutzen" im Gewächshaus des Schul-Umwelt-Zentrums Mitte. Fotos (tia) ![]() Einem Apfelbaum der Sorte „Krügers Dickstiel“ verhalf Julia Klöckner zu Muttererde. Beim Auftakt der Kampagne "Biologische Vielfalt schützen und nutzen" des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) im Schul-Umwelt-Zentrum Berlin- Mitte fühlte sich die Staatssekretärin und frühere Deutsche Weinkönigin unter Kindern, Lehrern und Gärtnern ausgesprochen wohl. DGG-Präsident Karl Zwermann und Dr. Joachim Friedrich, Präsident des Bundesverbandes der Gartenfreunde, applaudieren zur erfolgreichen Pflanzaktion von Staatssekretärin Julia Klöckner. Weitere Auskünfte: Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. Tel. 030–28093425 Fax 030–28093426 E-Mail: info@dgg1822.de Ansprechpartnerin Andrea Tiedtke-Klugow Auskünfte zu den Angeboten und Studien des Bundesverband Deutscher Gartenfreunde: www.kleingarten-bund.de Auskünfte zur Kampagne des BMELV: www.bmelv.de Biologische Vielfalt schützen und nutzen (BMELV): www.hier-waechst-vielfalt.de |
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| BAGS Jahrestagung 2010 - PH Karlsruhe 16.06. - 19.06. Einladung - Programm - Anmeldung » PDF-datei 7. Baden-Württembergisches Forum "Gärtnern macht Schule" 18.06.2010 Anmeldung - Gartenakademie Baden-Württemberg » PDF-datei |
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| Präsidentenbrief – I. Quartal 2010 Brief »» PDF-datei |
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| Netzwerk auf den Weg gebracht Beirat und "BundesArbeitsGemeinschaft Pflanzensammlungen" unter dem Dach der DGG Eine wichtige Initiative der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 (DGG) im UN-Jahr der Biodiversität mündete am gestrigen Mittwoch, 24. März, in der Gründung eines Beirats zum Informations- und Meinungsaustausch der Pflanzenliebhaber-Gesellschaften, Fachliche Vereinigungen und Botanischen Gärten in Deutschland. Die gleichzeitig gebildete „BundesArbeitsGemeinschaft Pflanzensammlungen“ (BAPS) hat die Aufgabe, ein Netzwerk aufzubauen, das helfen soll, die Vielfalt der genetischen Ressourcen, die bei Pflanzensammlern gepflegt und bewahrt werden, dauerhaft zu sichern. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Sammlung privat, über eine Gesellschaft oder von professionellen Züchtern geführt wird. Bei der Gründungsversammlung in Berlin haben sich neun Organisationen im Beirat zusammengeschlossen: Deutsche Bromelien-Gesellschaft, Deutsche Dahlien-, Fuchsien- und Gladiolen-Gesellschaft, Deutsche Dendrologische Gesellschaft, Deutsche Rhododendron-Gesellschaft, Deutsche Kamelien-Gesellschaft, Interessengemeinschaft Epiphytischer Kakteen, Gesellschaft Deutsches Arboretum, Gesellschaft der Staudenfreunde, Verband Botanischer Gärten. Weitere, die noch nicht mit einem Votum ihrer Gesellschaft nach Berlin kommen konnten, wollen die Entscheidungsfindung nachholen. Zur Mitarbeit in der neuen BAPS haben sich darüber hinaus entschieden die Deutsche Fuchsien-Gesellschaft, die Deutsche Kakteen-Gesellschaft, die Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde, die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) sowie weitere fachlich versierte Einzelpersonen. Am 21. Juni werden Beirat und BAPS bei einer gemeinsamen Tagung die weiteren organisatorischen und inhaltlichen Fragen klären. Interessierte erhalten Auskunft bei der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) Telefon 030 28093 425 Email: info@dgg1822.de |
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| Motivationsschub für eine "fantastische Bewegung" Staatssekretär Dr. Robert Kloos beim "Abend der Begegnung" der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) "Die Pflanze als Fundament allen Seins" - diese Botschaft und zugleich auch Mahnung stellte der Präsident der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG), Karl Zwermann, als zentrale Aussage in den Mittelpunkt des "Abends der Begegnung" der DGG. Für die rund 130 Gäste aus der Politik, von Ministerien, Grünen Verbänden und Vereinigungen, Fachleute aus dem Grün-Bereich und Persönlichkeiten aus dem gesellschaftlichen Leben war diese Veranstaltung eine hervorragende Gelegenheit für einen regen Gedankenaustausch über eine Vielzahl von Themen, die die Grüne Lobby bewegen und für alle, die sich mit ihr gemeinsam in der Verantwortung für die Natur fühlen. Deshalb erfüllte es auch die Anwesenden mit großer Zuversicht im Hinblick auf ein gemeinsames Fortkommen, was Dr. Robert Kloos, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), der DGG im Namen von Ministerin Ilse Aigner versicherte: Das BMELV könne sich voll und ganz mit den Zielen der DGG identifizieren und werde die Gesellschaft als Dachverband und Interessenvertreter der Freizeitgärtner in Deutschland mit allen Kräften bei der Verwirklichung unterstützen. Wenn 6,5 Millionen Menschen hinter den in der DGG vereinten grünen Verbänden und Institutionen stehen, so rechnete Kloos hoch, erreiche die DGG mit ihren Themen bis zu 30 Millionen Menschen. An die Adresse von Präsident Karl Zwermann versicherte Kloos: „Es ist eine fantastische Bewegung, die Sie hier zusammenführen!" Ausdrücklich begrüßte er die Vertreter der in der DGG vereinten Verbände, die vom Ministerium nach wie vor als Einzelorgane geschätzt würden. Deren Mehrwert für den gesamten Freizeitgartenbau in Deutschland werde erreicht durch eine starke Organisation, die die Interessen bündele und ausführe. Hier gebe es viele Anknüpfungspunkte mit dem Ministerium, beispielsweise bei Themen wie Naturerziehung und Schulgärten, gesunde Ernährung und die Erhaltung und Verbreitung genetischer Ressourcen. Präsident Karl Zwermann ging in seiner Rede auch auf die aktuelle Aufgabenstellung der DGG ein: die Zusammenführung der Pflanzenliebhaber-Gesellschaften und Botanischen Gärten in Deutschland mit dem vorrangigen Ziel, Pflanzensammlungen zu sichten, zu erhalten und zu schützen. Diese Initialzündung ist tatsächlich am Tag darauf mit der Gründung eines Beirates und einer "BundesArbeitGemeinschaft Pflanzensammlungen" (BAPS) gelungen (siehe separaten Bericht). Ein weiteres Ziel stellt sich parallel zu den Bemühungen, Schulgarten-Initiativen in Deutschland voranzutreiben und mehr Schulgärten auf den Weg zu bringen: Ein bundesweiter Schulgarten-Wettbewerb für alle Schulen und Kindergärten, aufbauend auf den Landeswettbewerben. „Es ist wichtig zu sortieren, was man hat!" Dr. Hans-Hermann Bentrup, Vorsitzender der Lenné-Akademie und Kuratoriumsvorsitzender von Entente Florale „Unsere Stadt blüht auf", war es sichtlich eine Freude, einem Weggefährten im Bemühen um eine intakte Natur in Städten und Dörfern nachträglich zu gratulieren. Karl Zwermann hatte seinen 70. Geburtstag am 30. Januar in kleinem Kreis gefeiert. In seiner Laudatio auf den langjährigen Präsidenten des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) und heutigen DGG-Präsidenten spannte Bentrup den Bogen von der „Grünen Charta von der Mainau" im Jahr 1955 bis zur Konferenz von Rio und der daraus resultierenden Agenda 21 im Jahr 1992 und betonte: „Es sind die Gärtner, die diese Themen maßgeblich aufgegriffen haben!" Auch Karl Zwermann sei solch ein Gärtner, der nun zwar nominell 70 Jahre alt ist, faktisch aber voll jugendlichem Tatendrang und seinen Mitmenschen unablässig die Frage und die damit verbundenen Konsequenzen vor Augen führe: Welche Welt wollen wir unseren Kindern hinterlassen? Bentrup wörtlich: „Wir müssen uns an unseren Aufgabenstellungen messen lassen. Doch wir spüren auch, wie schwer es ist, die Grüne Charta und die Agenda 21 umzusetzen. Es wird uns nicht leicht gemacht." Deshalb sei es wichtig, dass sich die Verbände und Institutionen zu einer politischen Macht organisierten. Und als Frontmann sei Karl Zwermann fraglos geeignet: „Er weiß, um was es geht. Er hat das politische Gespür. Er kennt auch den machbaren Teil. Und er weiß: Nachhaltigkeit heißt auch, mit langem Atem an die Lösungen herangehen!" Deshalb sei Karl Zwermann der ideale Vertreter für diese immens wichtige Thematik. Karl Zwermann bedankte sich mit den Worten: „Wir sind zwar von 1822, aber gefühlsmäßig eine junge Gesellschaft, und wir haben noch viel vor!" Genug Gesprächsstoff also für die zahlreichen Dialoge an diesem „Abend der Begegnung" 2010 der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft in Berlin. ![]() Seite an Seite sind viele gemeinsame Themen machbar: DGG-Präsident Karl Zwermann (rechts) dankt Staatssekretär Dr. Robert Kloos (links) vom BMELV für die verbindlichen Worte beim "Abend der Begegnung" der DGG in Berlin vor rund 130 Gästen aus Politik und Gesellschaft. Foto: Heland ![]() Ein Frontmann mit Stehvermögen: DGG-Präsident Karl Zwermann freute sich sehr über die Laudatio von Dr. Hans-Hermann Bentrup (rechts) nachträglich zu seinem 70. Geburtstag und das Präsent der DGG, überreicht durch Vizepräsident Erwin Beyer (links): Mit der Digitalkamera kann er jetzt seiner fotobegeisterten Frau Karin (ein wenig) Konkurrenz machen. Foto: Heland |
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| Frühlingsgruß für die Ministerin Ein bunter Blumengruß für Bundesministerin Ilse Aigner zum meteorologischen Frühlingsanfang am 1. März Für die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) und ihre insgesamt 18 Mitgliedsorganisationen erläuterten DGG-Präsident Karl Zwermann und der Präsident des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege, Manfred Nagler, der Ministerin die aktuellen Themen, die die zahlreichen Verbände und Institutionen im deutschen Freizeitgartenbau und in der Gartenkultur bewegen. Bei dem Gespräch im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Berlin herrschte große Übereinkunft in den Sachfragen, die viele der im Freizeitgartenbau und in der Gartenkultur organisierten 6,5 Millionen Menschen interessieren und bewegen. Dies sind Themen wie gesunde Ernährung auch durch biologischen Anbau, die Erziehung der Kinder zu verantwortungsvollem Umgang mit der Natur oder die Bewahrung der Artenvielfalt im Kleingarten und Privatgarten, in Parks und städtischen Grünanlagen. Die Palette der Themen ließe sich beliebig fortsetzen. Karl Zwermann und Manfred Nagler bekräftigten die Position der DGG-Mitgliedsorganisationen als starke Lobby und den Wunsch aller zur Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium. Gleichzeitig sagte Ministerin Aigner die weitere Unterstützung des Ministeriums bei zahlreichen, auf gemeinsame Ziele ausgerichteten Projekte zu. Abschließend überreichte DGG-Präsident Karl Zwermann eine „Gemeinsame Stellungnahme zum Nationalen Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln“ der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. und des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde e.V. vom 15.01.2010, unterzeichnet von DGG-Präsident Karl Zwermann und BDG-Präsident Dr. Achim Friedrich. Diese wird an die entsprechenden Stellen weitergeleitet. ![]() Frühlingsgruß für Bundesministerin Ilse Aigner von DGG-Präsident Karl Zwermann und Manfred Nagler, Präsident des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege Foto: dgg |
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| Gartenkultur im "Pott" und zeitnahe Themen Die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft auf der „Haus und Garten" 2010 in Essen Auch in diesem Jahr ist die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) wieder ideeller Partner der „Haus und Garten“ in der Messe Essen und unterhält selbst einen Stand in Halle 10 (Nr. 315). Ganz aktuell will die DGG den Besuchern in Zusammenarbeit mit dem Gartennetz Deutschland die Highlights der Gartenkultur in der Kulturhauptstadt "Region Ruhrgebiet" in einer Ausstellung zeigen. Außerdem gibt es wechselnde Vorträge zu zeitnahen Themen rund um Garten und die Gesundheit. Die Gartenkultur ist eine der ältesten Kulturen der Menschheit und hat großen Anteil an der positiven Entwicklung der für uns Menschen überlebensnotwendigen Partnerschaft Pflanze und Mensch. Die Pflanze ist Grundlage des Lebens auf der Erde und schenkt den Menschen alles, was sie zum Leben brauchen. Die hohe Kultur einer gesunden Ernährung, die harmonische Gestaltung unseres Lebens- und Wohnumfeldes, die positive Wirkung der Pflanzen auf die Gesundheit und das Sich-Wohlfühlen - dies alles sind unverzichtbare Kulturgüter, auf die die DGG im Jahr der Kulturhauptstadt in Essen aufmerksam machen will. Zeitgemäße Kompostierung: Organische Stoffe können wir gar nicht genug geben. Sie sind Grundlage der Bodenfruchtbarkeit. Der Boden bleibt durch ständige Humusgaben gesund und lebendig. Bodenbakterien sind für die Fruchtbarkeit entscheidend. Neu ist der Einsatz von so genannten Effektiven Mikroorganismen, die in kurzer Zeit eine hervorragende Bodengare und Krümelstruktur bringen und den Boden vor Verschlämmen und Verkrusten bewahren. Der wichtigste Humuslieferant ist unser Garten selbst. Biologische Vielfalt: Um UN-Jahr der „Biologischen Vielfalt“ zum Artenerhalt werden wir in Vorträgen zum Thema „Natur im Garten“ für mehr Pflanzen und Pflanzenarten in unseren Gärten werben. Damit sorgen wir für den Erhalt ganzer Ökosysteme aus Pflanzen, Insekten, Vögeln und vielem mehr als Lebensgemeinschaft schlechthin. Gesundheit und Garten: Zum Motto „Gesundheit wächst im Garten“ zeigen wir den Messebesuchern in überzeugenden Bildern, wie es durch den gezielten Einsatz von Pflanzenstärkungsmitteln und Effektiven Mikroorganismen gelingt, gesundes Obst, Gemüse und Blumen zu erzeugen. Mit diesen aktuellen Themen will die DGG den Messebesuchern viele Anregungen und aus praktischen Erfahrungen und Erkenntnissen vermitteln. Die Haus und Garten 2010 ist vom 10. bis zum 14. Februar täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter: www.fruehlingsmesse.de ![]() Die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) ist zum zweiten Male ideeller Träger der Messe „Haus und Garten“ in Essen. DGG-Präsident Karl Zwermann hielt - neben Essens Bürgermeister Franz-Josef Britz - die Eröffnungsansprache. Bis Sonntag, 14. Februar 2010, zeigen in Essen rund 280 Aussteller in der Messe Essen ihre Ideen für den eigenen Garten und den Balkon sowie Einrichtungstipps und Modernisierungslösungen für Haus und Wohnung. Foto: Messe Essen/Hans Hartwig |
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| Karl Zwermann feierte seinen 70. Geburtstag
Karl Zwermann, seit Oktober 2008 Präsident der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. und Ehrenpräsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), feierte am 30. Januar seinen 70. Geburtstag. Wenn auch keine große Feier geplant war, so versammelte sich im Hause Zwermann in Usingen-Wernborn doch eine stattliche Zahl Gratulanten. Offiziell wird Karl Zwermann dieses Jubiläum beim "Abend der Begegnung" am 23. März im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft in Berlin zum Anlass für einen Umtrunk nehmen. Karl Zwermann, Wunschkandidat seiner Vorgängerin Gräfin Sonja Bernadotte, übernahm die Präsidentschaft der DGG kurz vor deren Tod im Oktober 2008 und führte die DGG an ihren Ursprungsort Berlin zurück. Als neuer DGG-Präsident band er Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Verbände, Vereinigungen, Institutionen und Organisation in das nunmehr 22köpfigen DGG-Präsidium ein. Dieses repräsentiert damit rund 6.5 Millionen Menschen im Freizeitgartenbau und in der Gartenkultur. In seiner unermüdlichen und von Motivation und Kreativität geprägten Art schob Karl Zwermann seither gemeinsam mit seinen Mitstreitern im Geschäftsführenden Präsidium, Erwin Beyer und Prof. Dr. Klaus Neumann, sowie in Zusammenarbeit mit dem gesamten DGG-Präsidium zahlreiche zukunftsweisende Initiativen an und setzte wichtige Akzent. So kam die BundesArbeitsGemeinschaft Schulgarten (BAGS) durch intensive Gespräche mit der Politik und deren Beauftragten im Jahr 2009 ein gutes Stück voran in ihrem Bestreben, den Wegen zur Naturerziehung eine profunde Basis in den Bereichen Ausbildung und Breitenwirkung zu ebnen. Ein "Netzwerk Pflanzensammlungen" ist auf den Weg gebracht. Und die Themen "Garten und Gesundheit" sowie "Förderung des bürgerschaftlichen Engagements" sind allgegenwärtig und stehen im Focus der Arbeit des Präsidiums. Dieses kommt am 23. März in Berlin zu einer Sitzung zusammen. Zu seinem 70. Geburtstag gratulierte auf der Zentralverband Gartenbau seinem Ehrenpräsidenten. Jürgen Mertz, ZVG-Vizepräsident, und Dr. Siegfried Scholz, ZVG-Generalsekretär, überbrachten im Namen von ZVG-Präsident Heinz Herker in Zwermanns Heimatort die herzlichsten Glückwünsche im Namen der deutschen Gärtnerinnen und Gärtner. Sie wünschten dem langjährigen ZVG-Präsidenten Glück, Gesundheit und weiterhin Elan und Schaffenskraft für persönliche Vorhaben sowie sein ehrenamtliches Engagement. Außerdem dankten Mertz und Scholz Ehrenpräsident Zwermann für dessen Einsatz auch im Zusammenwirken von Freizeit- und Erwerbsgartenbau sowie seinem Bestreben, die Jugend und die Menschen überhaupt an die Natur heranzuführen. Als Präsente überreichten die Vertreter des Berufsstandes ein Orchideen-Ensemble sowie die gerade erst auf der Fachmesse IPM 2010 in Essen ausgezeichnete Neuheit, die Zwergkonifere „Kohouts Icebraker“. Die Mitglieder des ZVG wählten Karl Zwermann 1991 zu ihrem Präsidenten. Im Rahmen des Deutschen Gartenbautages in Münster/Westfalen trat er 2006 nach 15-jähriger Amtszeit nicht wieder zur Wahl an. Mit gleichem Datum ernannte ihn die ZVG-Mitgliederversammlung zum Ehrenpräsidenten. Von 1984 bis 1991 erwarb er sich zuvor als Präsident des Landesverbandes Gartenbau Hessen das Vertrauen der Landes- und Bundesfachverbände. Zwermann hat sich sowohl im gärtnerischen Berufsstand als auch in der Bundespolitik einen Namen gemacht. Seit Oktober 2008 bekleidet Zwermann auch das Amt des Präsidenten der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 (DGG) und steht damit als wichtiger Repräsentant des Freizeitgartenbaus und der Gartenkultur im Licht der Öffentlichkeit. |
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| Erlebnisschulgarten auf der IGW Berlin »» PDF-datei |
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Geerntet wird später: Im Schulerlebnisgarten in der Blumenhalle stellten sich die Kinder ihren eigenen Mini-Garten zusammen, den sie - gut verpackt - mit in die Schule nahmen. Foto: DGG |
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Ganz nach Vorschrift mit Schutzbrille übten sich die Jungs im Schulerlebnisgarten am Häcksler. Foto: DGG |
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Ein Schulgarten nach Plan entstand im Erlebnisschulgarten auf der Grünen Woche in der Blumenhalle: Vorstellungskraft war gefragt für die Skizze zur Gestaltung des eigenen Schulhofs. Foto: DGG |
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Ein Schachbrettmuster diente im Schulerlebnisgarten als Schablone für die Gestaltung des eigenen Schulgartens - so wie die Jugendlichen ihn sich selbst vorstellen könnten. Foto: DGG |
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Sorgsam pickierten die Kinder im Schulerlebnisgarten in der Blumenhalle die einzelnen Pflänzchen. Vereinzelt wurden sie dann eingetopft und im Mini-Garten unter Folie gebracht. Foto: DGG |
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| "Gesundheit wächst im Garten" - biologisch gärtnern - Tagungsband der DGG 2009 - Julius Kühn-Institut, Berlin-Dahlem (zu bestellen unter Publikationen der DGG) ![]() »» Kurzbeschreibung |
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